Morgenkreis-Lieder

Jeden Morgen nach dem Frühstück halten wir mit den Kindern einen so genannten Morgenkreis ab. Das heißt, wir sitzen in einem Kreis zusammen uns singen mit den Kindern je nach Lust und Laune und Ausdauer der Kinder verschiedene Lieder, die mit Fingerspielen einhergehen. Hier finden Sie die Texte unserer beliebtesten Lieder.

Morgenkreis-Lieder 

 

  1. Hallo liebe Kinder (Begrüßungslied Oisseler Strasse)

  1. Ich bin da (Begrüßungslied Krumme Strasse)

  2. Luftballon-Lied

  3. Meine Hände sind verschwunden

  4. Da oben auf dem Berge

  5. Aram-sam-sam

  6. Gerade-schief

  7. 5 kleine Fische

  8. Zehn kleine Zappelfinger

  9. Das Bus-Lied

10. Das ist mein Mäuschen

11. Die Käferfamilie

12. Kleine Schnecke

13. Steigt ein Bübchen auf den Baum

14. Alle meine Fingerlein

15. Ich bin ein kleiner Tanzbär

16. Ringel, rangel, Rose

17. Es regnet

18. Spinne

19. Ich heiße August Fridolin

20. Kleine Schnecke

21. Schnee, Schnee, Schnee

22. Karussell

23. Häschen in der Grube

24. Zeigt her Eure Füße

25. Das Lied über mich

26. Meisenspiel

27. Elefant, fant, fant

28. Die kleine Raupe

29. Löwenjagd

30. Hoch am Himmel

31. Das ist der Daumen

32. Regenwurmlied

33. Zug, Zug, Zug, Zug, Eisenbahn

34. Leise, wie die Katzen schleichen

35. Was müssen das für Bäume sein

36. Das Igel-Lied

37. Bim, bam, bommel

38. Eine kleine Schlange

39. Der Regenwurm

40. Die Fröschelein

41. Alle meine Fingerlein

42. Wer kommt denn da?

43. Drei kleine Schweine bauen ein Haus

44. Mh Mh macht der kleine Frosch am Teich

45. In dem grünen Gras

46. Das Krokodil

47. Bufferbillies

48. Die kleine Hexe

49. Stups der kleine Osterhase

50. Ich hol mir eine Leiter

51. Mit Fingerchen

52. Der Apfelbaum (Fingerspiel)

53. Dornröschen

54. Kleines Schiff auf weitem Meer

55. Die Sonnenblume

56. Wind und Sturm

 

1. HALLO LIEBE KINDER!

Hallo liebe Kinder ich wünsch euch was, ich wünsch euch was.

Hallo liebe Kinder ich wünsch euch ganz viel Spaß!

Bei diesem Lied wird gewunken, geklatscht, gestampft oder auf die Schenkel geklopft.

 

1. ICH BIN DA

Ich bin da und du bist da und du bist da und du bist da,

ich bin da und du bist da und alle sind wir da.

Die … ist da und der … ist da, der … ist da und die … ist da,

der… ist da und die … ist da und alle sind wir da.

 

Ich bin da und du bist da und du bist da und du bist da.

Ich bin da und du bist da und alle sind wir da.

(Solange wiederholen, bis alle Namen reihum genannt wurden. Auf sich selbst oder die/den Genannten zeigen.)

 

 

2. DAS LUFTBALLON-LIED

Ein großer, ein runder ein ROTER Luftballon,

fliegt höher und höher, er fliegt mir fast davon.

Doch an der langen Leine, da hol ich ihn zurück.

Jetzt hab ich ihn gefangen, da hab ich aber Glück.

Bei diesem Lied wird die Farbe des Luftballons immer gewechselt.

 

3. MEINE HÄNDE SIND VERSCHWUNDEN

Meine Hände sind verschwunden, ich habe kleine Hände mehr.

Ei, da sind die Hände wieder

Tralalalalalala        (klatschen)

Bei diesem Lied werden unterschiedliche Körperteile versteckt bzw. zugehalten.

 

4. DA OBEN AUF DEM BERGE

Da oben auf dem Berge 123

da tanzen viele Zwerge 123

Da unten auf der Wiese 123

da schläft ein dicker Riese 123.

Mit den Fingern und Händen oben, tanzen, unten und schläft zeigen und 1,2,3 abzählen.

 

5. ARAMSAMSAM

Aram-sam-sam, aram-sam-sam,          
a gulli gulli gulli gulli gulli ram-sam-sam.

Aram-sam-sam, aram-sam-sam,
a gulli gulli gulli gulli gulli ram-sam-sam.

Arabi, arabi, a gulli gulli , gulli, gulli, gulli ram-sam-sam.

Arabi, arabi, a gulli gulli , gulli, gulli, gulli ram-sam-sam.

Bei Aram-sam-sam auf die Schenkel klopfen, bei gulli gulli gulli werden die Arme übereinander gerollt und bei Arabi geht der Oberkörper mit ausgestreckten Armen gen Boden.

 

6. GERADE-SCHIEF

Das ist gerade, das ist schief, das ist hoch und das ist tief,

das ist dunkel, das ist hell. das ist langsam, das ist schnell.

 

Das sind Haare, das ist Haut, das ist leise, das ist laut

das ist groß und das ist klein das mein Arm und das mein Bein.

 

Das ist eckig, das ist rund, das mein Ohr und das mein Mund.

Das ist kurz und das ist lang das mein Fuß und das meine Hand.

Gegensätze werden gelernt und mit dem Körper nachgeahmt

 

7. FÜNF KLEINE FISCHE

Fünf kleine Fische, die schwimmen im Meer,
blub blub blub blub.
Da sagt der eine Fisch: „Ich kann nicht mehr!
blub blub blub bub.
Ich will zurück in meinen kleinen Teich,
denn sonst kommt der Hai und frisst mich gleich.“

Vier kleine Fische...  Drei kleine Fische...  Zwei kleine Fische..   Ein kleiner Fisch…

 

8. ZEHN KLEINE ZAPPELFINGER

Zehn kleine Zappelfinger zappeln hin und her,

zehn kleinen Zappelfingern fällt das gar nicht schwer.

 

Zehn kleine Zappelfinger zappeln auf und nieder,

zehn kleine Zappelfinger tun das immer wieder.

 

Zehn kleine Zappelfinger rundherum,

zehn kleine Zappelfinger die sind gar nicht dumm.

 

Zehn kleine Zappelfinger spielen gern Versteck,

zehn kleine Zappelfinger sind auf einmal weg.

 

Zehn kleine Zappelfinger rufen laut HURRA,

zehn kleine Zappelfinger sind dann wieder da.

Mit den Fingern bewegen und nachahmen

 

9. DAS BUS-LIED

Und die Räder von dem Bus, die drehn sich rundherum, rundherum, rundherum.
und die Räder von dem Bus, die drehn sich rundherum durch die ganze Stadt.

 

Und der Blinker von dem Bus, der macht blink blink blink blink blink blink,  blink blink blink

und der Blinker von dem Bus, der macht blink blink blink durch die ganze Stadt.

 

Und die Türen von dem Bus, die gehen auf und zu auf und zu, auf und zu

und die Türen von dem Bus, die gehen auf und zu durch die ganze Stadt.

 

Und die Wischer von dem Bus, die machen wisch, wisch, wisch, wisch, wisch, wisch, wisch, wisch, wisch

und die Wischer von dem Bus, die machen wisch, wisch, wisch, viele Stunden lang.

 

Und der Fahrer von dem Bus, der sagt nach hinten gehn. nach hinten gehn, nach hinten gehn,

Und der Fahrer von dem Bus, der sagt nach hinten gehen durch die ganze Stadt.

 

Und die Babys in dem Bus, die machen wäh, wäh, wäh wäh, wäh, wäh wäh, wäh, wäh

und die Babys in dem Bus, die machen wäh, wäh, wäh durch die ganze Stadt.

 

Und die Kinder in dem Bus, die singen la la la la la la la la la

und die Kinder in dem Bus, die machen la la la durch die ganze Stadt.

 

Und die Mamas in dem Bus, die machen pst pst pst pst pst pst, pst pst pst

und die Mamas in dem Bus, die machen pst pst pst durch die ganze Stadt.

 

Und die Papas in dem Bus, die machen ojemine ojemine ojemine

und die Papas in dem Bus, die machen ojemine durch die ganze Stadt.

 

Und die Opas in dem Bus, die machen jojojo, jojojo, jojojo,

und die Opas in dem Bus, die machen jojojo, endlich sind wir da.

Bewegungen zu den Strophen nachahmen (Reifen drehen= mit den Armen kreisen, blinken= mit den Händen blinken andeuten etc.)

 

10. DAS IST MEIN MÄUSCHEN

Das ist mein Mäuschen und das ist sein Häuschen.

Schnell kleine Maus, lauf schnell in dein Haus.

Der Zeigefinger der einen Hand ist das Mäuschen und die andere Hand ist das Häuschen.

 

12. DIE KÄFERFAMILIE

Erst kommt der Sonnenkäferpapa, dann kommt die Sonnenkäfermama.

Und hinterdrein, ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.

 

Sie haben rote Röcklein an, mit vielen schwarzen Punkten dran.

So machen sie den Sonntagsgang auf unsrer Fensterbank entlang.

 

Jetzt woll´n sie auf die Wiese gehen und all die schönen Blumen sehn.

Sie tanzen lustig Ringelreihn- zuerst allein und dann zu zwei´n.

 

Nun muss das Spiel zu Ende sein, denn müde sind die Käferlein.

Sie breiten ihre Flügel aus und fliegen alle schnell nach Haus.

 

13. STEIGT EIN BÜBCHEN AUF DEN BAUM

Steigt das Bübchen auf den Baum,

o so hoch, man sieht es kaum.

Hüpft von Ast zum Ästchen

schlüpft ins Vogelnestchen.

Ei, da lacht es,

ei, da kracht es.

Plumps, da liegt es unten.

Linke Hand streckt sich nach oben mit gespreizten Finger = der Baum. Zeigefinger der rechten Hand krabbelt nach oben, hüpft von Fingerspitze zu. Fingerspitze . Beide Hände zu einem Nest formen. Klatschen in beide Hände, plumps, mit beiden Händen auf den Boden klatschen.

Für BÜBCHEN kann der Name des Kindes eingesetzt werden.

 

14. ALLE MEINE FINGERLEIN

Alle meine Fingerlein wollten einmal Tierlein sein. Dieser Daumen dick und rund ist ein großer Schäferhund. Zeigefinger ist das stolze Pferd ist wohl tausend Taler wert. Mittelfinger ist die bunte Kuh die macht immer muh muh muh. Ringfinger ist der Ziegenbock mit dem langen Zottelrock. Und das kleine Fingerlein wollt einmal ein Lämmlein sein. Tiere laufen im Galopp laufen immer hopp hopp hopp. Laufen in den Stall hinein, denn es wird bald Abend sein. Tiere schlafen in süßer Ruh sei fein still und hör gut zu. Bis die liebe Sonne lacht        sind sie wieder aufgewacht.

 

15. ICH BIN EIN KLEINER TANZBÄR

Ich bin ein kleiner Tanzbär

und komme aus dem Wald.

 

Ich such mir eine Freundin

und finde sie schon bald.

 

Ei, da tanzt man hübsch und fein,

von einem auf das andere Bein.

 

Ei, da tanzt man hübsch und fein,

von einem auf das andere Bein.

Erst im großen Kreis gehen, dann zu zweit zusammen tanzen.

 

16. RINGEL RANGEL ROSE

Ringel, rangel, Rose,

schöne Aprikose.

Veilchen und Vergissmeinnicht

alle Kinder drehen sich.

 

Ringel, rangel, Rose,

schöne Aprikose.

Veilchen und Vergissmeinnicht

alle Kinder setzen sich.

 

17. ES REGNET

Es tröpfelt,

es regnet,

es schneit

es hagelt,

es donnert und blitzt,

die .. (Name Kind) flitzt in ihr Haus hinein

und sagt:“ Oh wie fein, jetzt wieder Sonnenschein.“

 

18. SPINNE

Kleine, feine Spinne, wie lang dein Faden ist,

fiel der regen runter und der Faden riss.

Scheint die liebe Sonne, schleckt den Regen auf,

kleine, feine Spinne, klettert wieder rauf.

Übung des Pinzettengriffs an beiden Händen

 

19. ICH HEIßE AUGUST FRIDOLIN

Ich heiße August Fridolin
und bin ein kleiner Pinguin,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap wap wap.

Meine Frau die heißt Elisabeth
und schwimmt im Wasser wie ein Fisch,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap wap wap.

Wir sind Familie Pinguin,
und watscheln jetzt zum Wasser hin,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap wap wap.

Wir haben auch drei Kinderlein,
die watscheln lustig hinterdrein,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap wap wap.

Und wollt ihr uns mal sehn so froh,
dann kommt mal wieder in den Zoo,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap,
wadi wap wap wap wap wap.

 

20. KLEINE SCHNECKE, KLEINER KÄFER

Kleine Schnecke, kleine Schnecke

Krabbelt rauf, krabbelt rauf,

krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter,

auf den Bauch, auf den Bauch.

 

Kleiner Käfer, kleiner Käfer,

flieg vorbei (wo bist du), flieg vorbei (wo bist du),

zeig mir deine Punkte, zeig mir deine Punkte

1, 2, 3

1, 2, 3

 

21. SCHNEE, SCHNEE, SCHNEE

Schnee, Schnee, Schnee,

Schnee wohin ich seh´.

Bäume, Häuser sind verschneit,

tragen heut ein weißes Kleid.

Hurra, hurra, hurra,

der Winter, der ist da.

 

Schnee, Schnee, Schnee,

Schnee wohin ich seh´.

Schlittenfahren, Schneemann bauen,

herrlich ist das anzuschauen.

Juchheirassa,

der Schneemann steht nun da.

 

Schnee, Schnee, Schnee,

Schnee wohin ich seh´.

Mit den Skiern froh und munter,

sause ich den Berg hinunter.

O weh, o weh, o weh,

jetzt liege ich im Schnee.

(Melodie: Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp)

 

22. KARUSSELL

Auf der grünen Wiese steht ein Karussell,

manchmal fährt es langsam, manchmal fährt es schnell.

 

Einsteigen, festhalten. Tumdideldumdum

Tumdideldumdum, das Karussell fährt rum.

 

Die Kinder stehen im Kreis und fassen sich an die Hände. Erst langsam im Kreis gehen, dann schnell. Kinder bleiben stehen, lassen sich los und machen Bewegungen für Bezahlen, Einsteigen und Türen schließen. Die Kinder drehen sich um sich selbst.

 

23. HÄSCHEN IN DER GRUBE

Häschen in der Grube,

saß und schlief, saß und schlief.

Armes Häschen bist du krank,

dass du nicht mehr hüpfen kannst,

Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf.

 Erst schlafen alle, bei Häschen hüpf- aufstehen und hüpfen.

 

24. ZEIGT HER EURE FÜßE

Zeigt her Eure Füße,

zeigt her Eure Schuh,

und sehet den fleißigen Kindern zu.

 

Sie klatschen, sie klatschen, sie klatschen den ganzen Tag.

 

Sie hüpfen…

Sie stampfen…

Sie laufen…

Sie tanzen…

Sie schlafen (schnarchen 3x, aufwachen rufen und klatschen)

 

25. DAS LIED ÜBER MICH

Es gibt Lieder über Hunde, wau, wau, wau.

Und auch Lieder über Katzen, miau, miau, miau.

Nur das eine Lied, das gibt´s noch nicht,

und das ist das Lied über mich.

 

Refrain:

Ich hab´ Hände sogar zwei,

und auch Haare, mehr als drei.

Ich hab´ einen runden Bauch

und ´ne Nase hab ich auch.

Ich hab´ links und rechts ein Bein

und ein Herz, doch nicht aus Stein,

und jetzt winke ich dir zu:

Hallo du, du, du!

 

Es gibt Lieder über Autos, brum, brum, brum.

Und auch Lieder über Bienen, summ, summ, summ.

Nur das eine Lied, das gibt´s noch nicht,

und das ist das Lied über mich.

 

Es gibt Lieder über´s Lachen, ha, ha, ha.

Und auch Lieder über´s Schimpfen, na, na, na.

Nur das eine Lied, das gibt´s noch nicht,

und das ist das Lied über mich.

 

Es gibt Lieder über´s Trinken, gluck, gluck, gluck.

und auch Lieder über´s Hühnchen, tuck, tuck, tuck.

Nur das eine Lied, das gibt´s noch nicht,

und das ist das Lied über mich.

                               (Text Volker Rosin)

 

26. MEISENSPIEL

Oh, wie ist der Winter kalt,

Frost und Schnee deckt Feld und Wald.

nirgendwo ich Futter seh,

und der Hunger tut so weh´.

Und die Meise sucht auf dem Boden, auf dem Boden,

aber da findet sie nichts.

 

Und sie fliegt zum Zaun, zum Zaun, aber da findet sie auch nichts.

Und sie fliegt zum Futterhäuschen und was macht sie da?

 

Pick, pick, pick, pick, pick, pick,

Immer noch ein kleines Stück.

Pick, pick, pick, pick, pick, pick,

Immer noch ein kleines Stück.

 

Vielen Dank, vielen Dank,

das hat gut geschmeckt.

 

27. ELEFANT, FANT, FANT

Elefant, fant, fant,

kommt gerannt, rannt, rannt

mit dem langen, langen, langen, langen Rüssel.

 

Er will raus, raus, raus aus dem Haus, Haus, Haus.

Aber er hat doch, hat doch, hat doch keinen Schlüssel.

 

Armer Elefant, bist umsonst gerannt,

kriegst zum Trost dafür einen Kuss von mir.

 

28. DIE KLEINE RAUPE

Die kleine Raupe wird niemals satt, sie krabbelt auf ein grünes Blatt.

Sie frisst (schmatz, schmatz)

und frisst (schmatz, schmatz)

und wird ganz matt.

Dann schläft sie ein auf dem grünen Blatt.

Und eines Tages, welch ein Ding,

wird aus der kleinen Raupe ein wunderschöner Schmetterling.

 

29. LÖWENJAGD

Gehen wir auf Löwenjagd?

Ja, wir gehen auf Löwenjagd,

ja, wir gehen auf Löwenjagd.

 

Durch das hohe, hohe Gras.

Ist da ein Löwe?

Nein, da ist kein Löwe.

 

Gehen wir auf Löwenjagd?

Ja, wir gehen auf Löwenjagd,

ja, wir gehen auf Löwenjagd.

 

Über die hohe, hohe Brücke.

Ist da ein Löwe?

Nein, da ist kein Löwe.

 

Gehen wir auf Löwenjagd?

Ja, wir gehen auf Löwenjagd,

ja, wir gehen auf Löwenjagd.

 

Durch das tiefe, tiefe Moor.

Ist da ein Löwe?

Ja, da ist der Löwe!

 

Wir laufen schnell weg.

(Alle rückwärts durchlaufen)

Ins Haus, Tür auf, Tür zu und gerettet.

 

30. HOCH AM HIMMEL

Hoch am Himmel,

tief auf der Erde,

überall ist Sonnenschein.

 

Wenn ich nicht ein Kindlein wäre,

würd` ich gern ein Hund (Katze, Maus, Krokodil …) sein.

 

Wau, wau, wau, wau,

wau, wau, wau, wau,

wau, wau, wau,

 

31. DAS IST DER DAUMEN

Das ist der Daumen,

der schüttelt die Pflaumen,

der liest sie auf,

der bringt sie nach Haus

und die kleine Lea (Name des Kindes)

isst sie alle auf.

 

32. REGENWURMLIED

Du, komm her zu mir.

Dann zeig ich dir, was ich gefunden hab.

 

Einen kleinen Regenwurm,

der krabbelt noch.

 

Mist, jetzt ist er weg die Tasche hat ein Loch.

 

Mist, psst, psst, psst,

wo ein Mist, psst, psst,

dass der Wurm durch das Loch gekrabbelt ist.

 

33. ZUG, ZUG, ZUG, ZUG, EISENBAHN

Zug, Zug, Zug, Zug, Eisenbahn,

Schaffner muss sich plagen.

Wer noch einen Euro,

steigt mit in den Wagen.

 

Mareike, Mareike (Name des Kindes) ist schon groß,

Mareike, Mareike, fährt jetzt einfach los.

 

34. LEISE, WIE DIE KATZEN SCHLEICHEN

Leise, leise, wie die Katzen schleichen,

leise, leise, wie die Katzen schleichen.

 

Da kommt ein kleiner Hund

und macht: wau, wau, wau, wau, wau.

 

Laut, laut, laut, wie die Elefanten stampfen,

laut, laut, laut, wie die Elefanten stampfen,

 

Da kommt eine kleine Maus

und macht: piep, piep, piep, piep, piep.

 

35. WAS MÜSSEN DAS FÜR BÄUME SEIN

Was müssen das für Bäume sein,

wo die großen Elefanten spazieren gehen,

ohne sich zu stoßen.

 

Rechts sind Bäume, links sind Bäume

und dazwischen, Zwischenräume,

wo die großen Elefanten spazieren gehen,

ohne sich zu stoßen.

 

Was müssen das für Flüsse sein,

wo die großen Elefanten schwimmen gehen,

ohne Badehosen.

 

Rechts sind Flüsse, links sind Flüsse,

und dazwischen Regengüsse,

wo die großen Elefanten schwimmen gehen,

ohne Badehosen.

 

Was müssen das für Brücken sein,

wo die großen Elefanten spazieren gehen,

ohne sich zu stoßen.

Rechts sind Brücken, links sind Brücken

und dazwischen große Lücken,

wo die großen Elefanten spazieren gehen,

ohne sich zu stoßen.

 

36. DAS IGEL-LIED

Sitzt ein Igel unterm Baum,

ganz versteckt, man sieht ihn kaum,

kleiner, kleiner Igel.

 

Sieht wie eine Kugel aus,

steckt auch seine Stacheln raus,

kleiner, kleiner Igel.

 

Tu mir bitte nicht so weh,

wenn ich komm in deine Näh,

kleiner, kleiner Igel.

 

37. BIM, BAM, BOMMEL

Bim, bam, bommel,

die Katze schlägt die Trommel.

Zehn kleine Mäuschen tanzen in der Reih.

Und die ganze Erde donnert laut dabei. Hei!

 

38. EINE KLEINE SCHLANGE

Eine kleine Schlange

wird früh am Morgen wach.

Sie rekelt sich und streckt sich

und sagt dann: „Guten Tag“.

 

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

 

Eine zweite Schlange

kommt zufällig vorbei.

Sie sieht die andere Schlange

und sagt ganz einfach „Hi“.

 

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

 

Zwei lange Schlangen,

die schwimmen durch den Fluss

und geben sich am Ufer

einen dicken Kuss.

 

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

 

Zwei lange Schlangen,

die haben sich ganz gern.

Und wenn sie so verschlungen sind,

dann darf man sie nicht stör´n.

 

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

Oh la la, oh la la zzz zzz zzz

 

39. DER REGENWURM

Du, komm her zu mir,

dann zeig ich dir,

was ich gefunden hab.

Einen kleinen Regenwurm,

der krabbelt noch.

Mist, jetzt ist er weg,

die Tasche hat ein Loch.

Mist, psst, psst, so ein Mist, psst, psst,

dass der Wurm durch das Loch gekabbelt ist.

 

40. DIE FRÖSCHELEIN

Die Fröschelein
Die Fröschelein, die Fröschelein
das ist ein munt´rer Chor.
Sie haben ja, sie haben ja
kein Schwänzchen und kein Ohr
Quuu-ack, quack, quack, quack
Quuu-ack, quack, quack, quack
Quuu-ack, quack, quack, quack, quack, qu-aaack
Quuu-ack, quack, quack, quack
Quuu-ack, quack, quack, quack …
Quuu-ack, quack, quack, quack, quack, qu-aaack

Die Fröschelein
Die Fröschelein, die Fröschelein
das ist ein munt´rer Chor.
Und kommt der Storch
und kommt der Storch
dann laufen sie ganz schnell ins Moor.
Qu-ack, quack, quack …

Und scheint der Mond
und scheint der Mond

Und scheint der Mond ins Moor,
dann quaken, dann quaken wir
viel lauter als zuvor
Qu-ack, quack, quack …

Und regnet es, und regnet es,

dann macht das großen Spaß.

Wir hüpfen alle hin und her

Und werden pitschenaß.

 

41. ALLE MEINE FINGERLEIN

Alle meine Fingerlein

wollen heute Vöglein sein

Sie fliegen hoch,

sie fliegen nieder. (mit Händen auf und nieder flattern)

Sie fliegen fort,

sie kommen wieder. (Hände auseinander, dann wieder zusammen)

Sie bauen sich im Wald ein Nest (auf dem Kopf des Kindes landen)

dort schlafen sie ganz tief und fest. (über die Haare streicheln)

 

42. WER KOMMT DENN DA?

Wer kommt denn da, wer kommt denn da,

wer kommt denn da aus Afrika? (Hand suchend an der Stirn)

 

Sperrt sein Maul weit auf, sperrt sein Maul weit auf

und sagt: Ich fresse alle Kinder auf!“ (mit den Händen Krokodilmaul zeigen)

 

Doch die Kinder sagen „NEIN! Krokodil lass das sein!

Sonst sperr´n wir dich in eine große Kiste ein!“

(Zeigefinger erheben, schimpfen, Mit Fingern Kiste formen)

 

43. DREI KLEINE SCHWEINE BAUEN EIN HAUS

Das sind drei kleine Schweine.

Sie heißen…

Die drei kleinen Schweine wollen ein Haus bauen.

Ein Haus aus Stroh.

 

Alle bauen mit.

Sie bauen die Wände.

Sie bauen das Dach.

Das Haus ist fertig.

Die drei kleinen Schweine ziehen ein.

 

Der Wolf kommt.

Er rüttelt an dem Haus aus Stroh.

Das Haus fällt zusammen.

Die drei kleinen Schweine schreien

und rennen fort.

 

Und der Wolf? Was macht der Wolf?

Der Wolf schleicht sich in den Wald zurück.

Die drei kleinen Schweine kommen zurück.

Sie wollen ein neues Haus bauen.

Ein Haus aus Karton.

 

Alle bauen mit.

Sie bauen die Wände.

Sie bauen das Dach.

Das Haus ist fertig.

Die drei kleinen Schweine ziehen ein.

 

Der Wolf kommt.

Er rüttelt an dem Haus aus Karton.

Das Haus fällt zusammen.

Die drei kleinen Schweine schreien

und rennen fort.

 

Und der Wolf? Was macht der Wolf?

Der Wolf schleicht sich in den Wald zurück.

Die drei kleinen Schweine kommen zurück.

Sie wollen ein neues Haus bauen.

Ein Haus aus Stein.

 

Alle bauen mit.

Sie bauen die Wände.

Sie bauen das Dach.

Das Haus ist fertig.

Die drei kleinen Schweine ziehen ein.

 

Der Wolf kommt.

Er rüttelt an dem Haus aus Stein.

Das Haus fällt nicht zusammen.

Die drei kleinen Schweine schreien nicht

und rennen auch nicht fort.

 

Sie kommen aus ihrem Haus

Und tanzen und lachen.

Und der Wolf? Was macht der Wolf?

Der Wolf schleicht sich in den Wald zurück.

 

44. MH MH MACHT DER KLEINE FROSCH AM TEICH

Mh Mh macht der kleine Frosch am Teich

Mh Mh macht der kleine Frosch

Mh Mh macht der kleine Frosch am Teich

statt immer quak quak quak.

 

Und die Fischelein singen schuibidubidu, schubidubidu, schubidubidu.

Und die Fischelein singen schuibidubidu, schubidubidu, schubidubidu.

 

Und der kleine grüne Frosch am Teich macht Mh Mh Mh Mh Mh Mh Mh

 

45. IN DEM GRÜNEN GRAS

In dem grünen Gras,

sitzt der Osterhas´

malt mit seiner Hasenfrau,

alle Eier gelb und blau.

Und zum Osterfest,

legt er sie ins Nest.

 

46. DAS KROKODIL

Das Krokodil, das Krokodil das schwimmt in seinem langen Nil.

Macht´s Maul weit auf, macht´s Maul wieder zu, will fressen einen kleinen Kakadu.

Der König sagt: „Nein, nein Krokodil, lass das sein. Sonst sperre ich Dich in einen Käfig ein.“

Das Krokodil, das weint ganz viel und schwimmt in seinen langen Nil.

Macht´s Maul weit auf, macht´s Maul wieder zu, und lässt den kleinen Kakadu in Ruh.

 

47. BUFFERBILLIES

Früh am Morgen unten auf dem Bahnhof stehen die Bufferbillies all in einer Reihe.

Kommen die Männer, drehen an einem Rädchen,

huhhu, schsch, schon sind sie vorbei.

(dazu die entsprechenden Handbewegungen machen).

 

48. DIE KLEINE HEXE

Ich bin die kleine Hexe

und habe rote Schuh´.

 

Ich sitz auf meinem Besen

und sing ein Lied dazu.

 

Ei hopp, hopp, hopp,

Ei hopp, hopp, hopp,

Ei hopp, hopp, hopp, hopp, hopp.

 

Ei hopp, hopp, hopp,

Ei hopp, hopp, hopp,

Ei hopp, hopp, hopp, hopp, hopp.

 

49. STUPS, DER KLEINE OSTERHASE

Stups, der kleine Osterhase

fällt andauernd auf die Nase,

ganz egal, wohin er lief,

immer ging ihm etwas schief.

 

Neulich legte er die Eier

in den Schuh von Fräulein Meier.

Früh am Morgen stand sie auf,

da nahm das Schicksal seinen Lauf:

Sie stieg in den Schuh hinein,

schrie noch einmal kurz: "Oh, nein!"

Als sie dann das Rührei sah,

wusste sie schon, wer das war.

Stups, der kleine Osterhase ...

 

In der Osterhasen-Schule

wippte er auf seinem Stuhle

mit dem Pinsel in der Hand,

weil er das so lustig fand.

Plötzlich ging die Sache schief,

als er nur noch "Hilfe!" rief,

fiel der bunte Farbentopf

ganz genau auf seinen Kopf.

Stups, der kleine Osterhase ...

 

Paps, der Osterhasenvater,

hat genug von dem Theater,

und er sagt mit ernstem Ton:

"Hör mal zu, mein lieber Sohn!

Deine kleinen Abenteuer

sind mir nicht mehr ganz geheuer."

Stups, der sagt: "Das weiß ich schon,

wie der Vater, so der Sohn!"

Stups der kleine Osterhase ...

 

50. ICH HOL MIR EINE LEITER

Ich hol´ mir eine Leiter und stell sie an den Apfelbaum.

Dann steig ich auf die Leiter, so hoch man sieht mich kaum.

Ich pflücke, ich pflücke, mal über mir, mal unter mir, mein ganzes Körbchen voll.

 

Dann steig ich immer weiter, und halt mich an den Zweigen fest.

Und setze mich gemütlich auf einen dicken Ast.

Ich wippe, ich wippe, diwipp, diwapp, diwipp, diwapp und falle nicht herab.

 

Knicks, knacks, plumps.

 

51. MIT FINGERCHEN

Mit Fingerchen, mit Fingerchen

mit flacher, flacher Hand

mit Fäusten, mit Fäusten,

mit Ellenbogen klapp, klapp, klapp.

 

Legt die Hände auf den Kopf,

formet einen Blumentopf,

setzt die Brille auf die Nase

jagt ihn fort den dicken Hasen

Da, da, daaaaa

 

52. DER APFELBAUM (Fingerspiel)

Das ist der Apfelbaum,

das ist der Zottelzaun- der will alle Üpfel klaun.

Er hüpft von Ast zu Ast,

hat alle Äpfel angefaßt.

 

Der erste Apfel ist sauer – brrr.

Der zweite Apfel ist faul - pfui.

Der dritte Apfel hat einen Wurm - igitt igitt.

Der vierte Apfel hat eine Wespe - sssst.

Der fünfte Apfel, der ist klein, aber der schmeckt fein – hmmmm.

 

Da kommt der große Pustewind – huuuhuuu,

da wackelt der Apfelbaum,

da zappelt der Zottelzaum

und rutscht den Baum hinunter.

 

53. DORNRÖSCHEN WAR EIN SCHÖNES KIND

Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind.

Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind.

 

Dornröschen nimm dich ja in acht…

 

Da kam die böse Fee herein…

 

Dornröschen schlafe hundert Jahr…

 

Da wuchs die Hecke riesengroß…

 

Da kam ein junger Königssohn…

 

Dornröschen wache wieder auf…

 

Da feierten sie das Hochzeitsfest…

 

Da jubelte das ganze Volk…

 

Und wenn sie nicht gestorben sind, gestorben sind, gestorben sind.

Und wenn sie nicht gestorben sind, leb´n sie noch.

 

Spielvorschlag:
1. Die Kinder gehen im Kreis herum. Dornröschen steht in der Mitte.
2. Stehen bleiben, mit dem Zeigefinger warnen.
3. Die böse Fee löst sich aus dem Kreis und geht zu Dornröschen.
4. Die böse Fee singt allein. Die Kinder im Kreis gehen in die Hocke. Dornröschen legt sich schlafen.
5. Die Kinder richten sich auf, kommen Dornröschen näher und heben die Arme.
6. Der Königssohn durchbricht die Hecke, die anderen Kinder senken die Arme und treten wieder auseinander.
7. Der Königssohn singt allein und gibt Dornröschen einen Kuss.
8. Dornröschen und der Königssohn tanzen in der Mitte. Die Kinder im Kreis tanzen um die Beiden herum.
9. Die Kinder bilden Paare und tanzen frei im Raum.

  

54. KLEINES SCHIFF AUF WEITEM MEER

Kleines Schiff auf weitem Meer,

schaukelt hin und schaukelt her.

(Im Sitzen schaukelt der Oberkörper hin und her)

 

Kleines Schiff auf weitem Meer,

schaukelt hin und schaukelt her.

 

Sprechen:

Dann kommt der große Pustewind und schaukelt um das Schiff geschwind.

(Alle pusten ganz doll und fallen dann um)

 

55. DIE SONNENBLUME

Grüne Stängel wachsen und tagaus, tagein, noch tagaus, tagein.

Kleine Sonnen gucken schon zum Fenster rein.

 

Hoch und immer höher steigen sie zum Licht, steigen sie zum Licht.

Groß und immer schöner leuchtet ihr Gesicht.

 

Und der braune Teller, der ist reich gedeckt, der ist reich gedeckt.

Den hat unsere Amsel wohn schon längst entdeckt.

 

Viele gelbe Köpfe nicken schon von fern, nicken schon von fern.

Viele goldene Strahlen, die sehe ich so gern.

 

56. WIND UND STURM

Ein kleiner Wind beginnt ganz lind,

streichelt Vater, Mutter, Kind.

Doch plötzlich voller Übermut,

packt er Vaters neuen Hut,

weht dem Kind die Mütze weg,

schleudert beides in den Dreck.

Dann fängt es zu regnen an,

jeder rennt so schnell er kann.

 

Refrain:

Hui, hui, hast du das geseh´n?

Es donnert und blitzt, der Regen spritzt,

glücklich, wer jetzt daheim sitzt!

Hui, hui, was ist nur gescheh´n?

Geh nicht aus dem Haus, es sieht bös aus,

da schickt man keinen Hund raus.

 

Der kleine Wind, er wird zum Sturm,

pfeift ganz wild um Haus und Turm.

Ein Regenschirm hat nicht viel Zweck,

der fliegt sowieso gleich weg.

Manch ein Baum schwankt hin und her,

als ob er ein Spielzeug wär.

Hokuspokus, eins, zwei, drei,

geht der Sturm auch schon vorbei!

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